AKTUELLES


Erlebnisraum  am Entstehen 

Ausführlich besprochen, lange geplant, Kosten berechnet ... endlich wird gebaut: Ein Bachlauf umspült das Boot und auf dem Barfussweg kann man Probelaufen. Der Schopf für Gartengeräte, Holzlager sind montiert, das Tiergehege ist erschlossen das Blumengärtchen wartet auf die Bepflanzung und Pergola wie auch Spielgeräte sind in der Produktion. Es geht vorwärts, aber bis Campingplatz mit Weidenzelten und Grillstelle oder Trampolin und Zweierrutsche stehen, ist noch etwas Geduld nötig. Vorerst freuen sich die Bewohner vorallem über dem grossen Bagger, sind aber auch schon gespannt auf den fertigen Garten.

 



Umsetzung Kirchenfreiraum von Stimmvolk genehmigt

Ein ganz am Grundstückrand gelegener Kirchenaufgang soll offener werden und einen natürlich beschatteten Treffpunkt erhalten. Der neue Aufgang wird vom Grundstückrand weg auf die Kirchenflucht verlegt. Die Treppe wird abgeschrägt und die vorhandenen Mauerflügel, wie auch die überalterten Hecken werden entfernt.

Eher hoch wachsende Zierbirnen schliessen den Kirchenaufgang zum Nachbargrundstück ab. Als Fallschutz dient ein mit immergrünem Efeu bewachsener schmaler und pflegeleichter Zaun. Strauch- und Bodendeckerrosen begleitet den Hauptweg und schaffen lange einen blühenden Anblick.

Als zweiter Hauptzugang wird der bestehende Weg entlang der Kirche von dieser abgerückt und verbreitert. Eine Grünrabatte anstelle des breiten Geröllstreifens wird im Rhythmus der Kirchenfenster mit Säulenäpfeln bepflanzt. Vor dem Kircheingang entsteht ein kleiner vom Belag des Kircheneingangs gerahmter Platz.

Der eigentliche Aufenthaltsbereich erstreckt sich im Eckbereich der beiden Hauptwege. Ein Baumdach aus 6 Hainbuchen beschattet den grossen Platz. Die hitzebeständig Bäume sind dachförmig, so dass sie die Kirche nicht verdecken. Geschnittene Buchenhecken schaffen eine neue Begrenzung zum Friedhof.

In der Wiese unterhalb des neuen Aufenthaltsbereiches wird eine dekorative Grünrabatte integriert. Wege aus Granitplatten bilden die Form einer Taube, bez. die Form des christlichen Symboles Fisch.



Landfriedhof - Lichterweg wird zuerst umgesetzt


Ein kleiner Landfriedhof ist immer leerer geworden. Viele Bestattungen sind in einem Gemeinschaftsgrab erfolgt, einige Gemeindemitglieder liessen sich nicht mehr auf dem Friedhof bestatten und Urnengräber benötigen weniger Platz.

Aus diesem Grund wurde ein Konzept für die Neugestaltung des Friedhofes erstellt: 

Die klassischen Gräber für Urnen- und Erdbestattungen werden im Zentrum des Friedhofes angeordnet. Ein neuer Mittelweg unterteilt die langen Grabreihen, so dass ein lockerer Eindruck entsteht. Zudem trennen Pflanzstreifen die Gräber und schaffen ein grüneres Gesamtbild.

Der Platz für Abdankungen vor dem Gemeinschaftsgrab öffnet den Friedhof zum Eingangsbereich und grenzt das vermietete Pfarrhaus ab. Ein Halbrund aus neuen Bäumen schliesst den Friedhof nach Westen ab. Entlang einem begleitendem Weg, können von einer einfachen Steinplatte bedeckte Urnen in einer Dauerbepflanzung eingesenkt werden. Eine grosszügige Blumenwiese schafft einen ländlichen Eindruck und ist pflegeleichter als die jetzige Rasenfläche. Zum Schluss der Umgestaltung kann eine kleine Abdankungshalle mit Ausrichtung nach Süden, so dass keine Trauergäste geblendet sind, errichtet werden.

So sind klassische Grabformen weiterhin möglich und neue Bedürnisse werden erfülllt, damit der Friedhof für die nächsten 20 Jahre einen gepflegten Eindruck vermittelt.




Gärten müssen künftig auf Mittelmeerklima ausgerichtet werden. Denn laut Hochschule für Agrarwissenschaften befinden wir uns mitten im Klimawandel. Das bedeutet vermehrt heisse, trockene Sommer und feuchtwarme Winter mit Spätfrösten. In der heissen Jahreszeit fällt Regen nur lokal, dann aber in Form von heftigen Gewittern. Die Begrünung mit trockenresistenten Pflanzen, schattierten Aufenthaltsbereiche, gegen Starkregen gesicherte Böschungen und ein sparsamer Umgang mit kostbarem Wasser sind daher wichtige Gestaltungsschwerpunkte.

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Gartengestaltung für Bewohner mit Behinderungen


Um ein Wohnhaus für vier Gruppen von Bewohner mit Beeinträchtigungen entstehen Erlebniswelten für Freizeit und Erholung.

Ein Rundweg führt unter einer Pergola als Abgrenzung zur Strasse hindurch. Bäume beschatten den vorhandenen Sitzplatz, ergänzt von einer Bar mit Grill. Hecken gliedern vier schöne Staudenbeete und eine Bank lädt zum Sitzen ein.

Die vorhandene Wiese dient weiterhin zum Ball spielen, ergänzt von Nest- und Liegesitzschaukel, einer Zweierrutschbahn und einem rollstuhlzugänglichen Trampolin. Die unterfahrbare Rinne ermöglicht es Wasser zu fühlen, welches als kleiner Bachlauf in ein zeitweise überschwemmtes Steinbeet mit einem Boot zum Sitzen überläuft.

Ein Barfussweg erschliesst vorhandene Obstbäume und leitet unter einem Schattentunnel hindurch zum Grillplatz. Sitzgelegenheiten umfassen eine Feuerschale, beschattet von Bäumen und Weidenzelte laden zum Liegen ein.

Zwei Tore und ein neuer Weg erschliesst ein Gehege, wo man von Hängematten oder verstellbaren Spaghettistühlen aus Tiere beobachten kann. Eine Hängebuche und Sträucher beschatten ein Plantschbecken, welches nahe beim Haus und doch verdeckt von der Zufahrt platziert ist. So entstehen sechs Erlebniswelten, welche zum Entspannen einladen und vielfältige Anregungen vermitteln. 



Kirchenfreiraum mit Aufenthalts- und Bestattungsbereich


Für den an die Kirche angrenzende Friehofbereich sind neue Ideen gefragt. Nur die ursprüngliche Friedhoferweiterung ist langfristig als Bestattungsort noch notwendig. Daher soll das Gemeinschaftsgrab vergrössert und aufgewertet werden. Eine Rabat-te mit dauerblühenden Blütenstauden wird angelegt und eine beschattete Sitzbank erstellt. Die Urnen- und Erdbestattungsreihen werden halbiert und mit Abstand von der hohen Thuja angelegt, so dass ein lockerer Eindruck entsteht. Im direkt an die Kirche angrenzenden Bereich beschattet ein Baumdach einen grosszügigen Abdan-kungs- und Aufenthaltsbereich. Bei den derzeit noch genutzten Urnengräbern entsteht ein kleiner Sitzplatz beim vorhandenen Brunnen. Ein geschwungener Granitplattenweg grenzt den Rasen von einer üppige Randbepflanzung ab. In dieser gemeinschaftlichen Bepflanzung können Urnen mit einfachem Metallschild zur Namensnennung des Verstorbenen unter einem gespendeten Trauerrosen-hochstämmchen eingesenkt werden. So entsteht angrenzend an die Kirche ein parkähnlicher Kirchenfreiraum.